von Alfred Tamerl

Hrotsvith

Eine Entmystifizierung

Kann die Nonne Hrotsvith von Gandersheim die früheste Dichterin im späteren Deutschland gewesen sein? Kommen ihre lateinisch verfassten Dramen nicht viel zu früh?

Alfred Tamerl führt den Nachweis, dass ihre Texte nicht aus dem 10., sondern aus dem 15. Jahrhundert stammen. Er findet den damit befassten Kreis von Humanisten in Nürnberg, ebenso die eigentliche Dichterin.

Inhalt

Fiktive Quellen
Hrotsvith, Zeugin eines lateinischen Jahrhunderts?
Hrotsvith beherrscht alle Schreibgattungen. – Beda Venerabilis
Die Historiographin
Naturtalent: Schreibende Frauen
Die Werke der Hrotsvith
Die Erzählerin
Hrotsvith schrieb Dramen, als es kein Drama gab
Hrotsvith ist ihrer Zeit voraus
Hrotsvith und Shakespeare
Thomas von Celano oderjüngere Schichten unter dem alten Firnis
Eine Frau der Superlative
Hrotsvith und Conrad Celtis
Aschbachs Verdacht
Köpke gegen Aschbach
Handschriften
Hrotsviths Werke stammen von einer Frau
Wer war Hrotsvith?
Die Briefe des Sixtus Tucher
Die Briefe der Caritas Pirckheimer
Die Briefe an Conrad Celtis
Der zweite Brief an Conrad Celtis
Fiat, flat!
Zahlreiche sprachliche Parallelen
Dimidlum animae meae
Die Briefe der heiligen Klara
Reimprosa
Die Klaralegende
Johannes Gerson
Das Gebetbuch
Zahlenspiele
Ein unmißverständlicher Hinweis
Der Weg des Heiles. Franziskanisches Gedankengut
Gallicanus, ein Jünger des Franziskus?
Weitere Parallelen
Sarazenen
Die Stoffwahl
Totenbuch
Rückblick
Wie war es wirklich?
Epilog. Barbara Cymbrica
Schlußfolgerungen

1. Auflage 1999
327 Seiten, 17 Abbildungen, Pb.
ISBN 978-3-928852-18-0

Bestellung Tamerl: Hrotsvith von Gandersheim